Minimale invasive Chirurgie - Praxisgemeinschaft Dr. Gredler und Dr. Schwentner
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Minimale invasive Chirurgie

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Die Darmspiegelung zeigt zahlreiche Ausstülpungen („Divertikel“) im Dickdarm. Sie können Ausgangspunkt für schwere Komplikationen sein.

Minimale invasive Chirurgie

 

Leistenbruch

Ein Leistenbruch muss zur Heilung immer operiert werden. Dabei hat sich die spannungsfreie Überbrückung der Schwachstelle durch Kunststoffnetze durchgesetzt. Dieses Netz ist sehr gut verträglich, verwächst mit dem umliegenden Gewebe und stabilisiert so langfristig die Bauchwand. Bei doppelseitigen Brüchen können beide Seiten vom gleichen Zugang aus operiert werden.

Darüber hinaus bringt die Operation von innen mit Hilfe der „Schlüsselloch-Chirurgie“ für sportlich aktive und körperlich arbeitende Patienten den Vorteil kürzere Erholungszeiten. Sie erlaubt dem Patienten ab dem ersten Tag nach dem Eingriff eine vollständige körperliche Belastung.

 

Gallensteinleiden

Gallensteine führen zu chronischen Schmerzen, können in den Gallengang rutschen, Koliken erzeugen und durch Entzündungen lebensbedrohliche Komplikationen hervorrufen. Komplikationen werden um so häufiger, je länger das Steinleiden dauert. Spätestens wenn die Gallensteine Beschwerden verursachen, ist die Operation die Therapie der Wahl. Die Gallenblasenentfernung ist heute mit Hilfe der „Schlüsselloch-Chirurgie“ in nahezu allen Fällen möglich.

 

Narbenbruch, Nabelbruch

Die Behandlung richtet sich nach Art und Größe des Bruches. Bei größeren Brüchen wird zusätzlich ein Kunststoffnetz eingepflanzt, welches mit dem Gewebe verwächst und so die Narbe stabilisiert. Das Netz kann hierbei auch mittels „Schlüsselloch-Chirurgie“ von innen vor die Bruchlücke gelegt und diese dadurch verschlossen werden. Das Netz ist speziell beschichtet, um Verklebungen mit dem Darm vorzubeugen. Operationstechniken mit Kunststoffnetzen eignen sich auch bei Nabelbrüchen.

 

Chirurgie am Dickdarm

Die „Schlüssellochchirurgie“ ist auch bei Erkrankungen des Dickdarmes möglich. Große Schnitte sind nicht mehr erforderlich. Entsprechend hoch ist der Patientenkomfort. Beispiele sind „Divertikel“. Diese „Divertikel“ sind Ausstülpungen des Dickdarmes. Sie können zu Blutungen oder akuten Entzündungen führen, schlimmstenfalls zu einem Darmdurchbruch und einer lebensbedrohlichen Bauchfellentzündung, bei langem Krankheitsverlauf zu Engstellen oder Knickbildungen. Die Folge: Behinderung der Darmpassage, Verstopfung oder starke Schmerzen beim Stuhlgang. Muß der betroffene Darmanteil operativ entfernt werden, ist mit Hilfe der „Schlüsselloch-Chirurgie“ dafür nur noch ein kleiner Bauchschnitt erforderlich. Die Patienten haben weniger Schmerzen, erholen sich schneller und können somit die Klinik früher verlassen.

Dickdarmentfernung „ohne große Schnitte“ mit Hilfe der Schlüssellochchirurgie: sicher, schmerzarm und schnell.

 

Darmspiegelung

Spätestens ab dem 50. Lebensjahr sollte eine Darmspiegelung („Coloskopie“) durchgeführt werden. Da über 90% der Darmkrebserkrankungen aus Polypen entstehen, ist die Entfernung von Polypen im Dickdarm zwingend erforderlich. Nur die Darmspiegelung kann eine Tumorerkrankung im Dickdarm frühzeitig erkennen. Eine „Coloskopie“ ist heute für die Patienten wenig belastend und wird ambulant durchgeführt.

 

… und vieles mehr

… wie z.B. die Vasektomie, also die Unterbindung der Samenleiter beim Mann – zur dauerhaften Empfängnisverhütung nach abgeschlossener Familienplanung.

 

Der Eingrift erfolgt in örtlicher Betäubung und ambulant. Eine Vollnarkose ist dazu nicht erforderlich. Das Sexualleben des Mannes bleibt durch die Unterbindung unbeeinflusst. Sprechen Sie mit uns …